Wie kommt man bei Google nach oben?

Wie kommt man bei Google nach oben?

Mann steht auf Berg und blickt auf Landschaft. Sinnbild für den Blogbeitrag Wie kommt man bei Google nach oben
Wie kommt man bei Google nach oben? – 5 Tipps, wie Du das Ranking Deiner Webseite verbesserst

Sind wir auf der Suche nach etwas, greifen wir schnell zum Smartphone oder PC und googeln. Keine Zeit für langes Suchen, wir wollen schnell eine Antwort haben und klicken die ersten Ergebnisse an. Wer als Webseitenbetreiber nicht auf der ersten Seite auftaucht, hat schlechte Chancen auf einen Klick. Aber wie kommt man bei Google nach oben? Das sind unsere Tipps für ein hohes Ranking bei der beliebtesten Suchmaschine.

Inhalt

Der Google Algorithmus

Main goal der Suchmaschine ist, seinen Nutzern die besten Suchergebnisse zu liefern – also die, die genau zu ihrer Suchanfrage passen. Dazu bewertet Google jede einzelne Webseite anhand bestimmter Kriterien wie Ladezeit, Inhalt/Content, Benutzerfreundlichkeit, Klickrate, Verweildauer, Absprungrate und Bewertungen in Branchenbuchportalen (zum Beispiel Google My Business, Yelp usw.). Wie Google diese Faktoren gewichtet, wurde offiziell nie bestätigt – es bleibt weiterhin ein Geheimnis der Suchmaschine.

Du siehst: Es sind viele Kriterien, die in das Ranking Deiner Webseite einfließen. Die Auswertung erfordert ein ausgeklügeltes System. Der Google Algorithmus ist komplex und wird stets weiterentwickelt, um Webseiten immer besser auslesen, indexieren und einstufen zu können. Damals war es noch etwas einfacher ein gutes Ranking zu ergattern, mittlerweile braucht es doch mehr als schnell mal Texte mit vielen Keywords – und das heißt: Suchmaschinenoptimierung (SEO) und User Experience.

Übrigens: Im kostenlosen Analyse-Tool der Suchmaschine, die Google Search Console, kannst Du schauen, ob Deine Webseite den Weg in den Google Index gefunden haben und wie Dein aktuelles Ranking aussieht.

Bei Google ganz nach oben – 5 Profi-Tipps

Der Studie von SISTRIX zur Folge erzielen die Positionen 1 bis 10 – also die erste Seite der Suchergebnisse – 99,1% aller organischen Klicks. Es bleiben nur noch 0,9% für die restlichen Suchergebnisseiten (SERPs). Willst Du also, dass Deine Webseite volle Aufmerksamkeit erhält und vorne an der Front steht, dann haben wir hier die besten SEO-Tipps für ein gutes Ranking:

1. Sorge für Struktur und ansprechendes Design

Wichtig ist, den Nutzer in den Fokus zu setzen, nicht die Suchmaschine. Der Nutzer muss mit Deiner Webseite umgehen können. Achte daher darauf, dass die Navigationsstruktur (Menü) Deiner Seite verständlich ist. Auch ein angenehmer Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund ist wichtig. Das erkennt auch die Suchmaschine. Vermeide jegliche Hürden für den Nutzer und vereinfache ihm den Weg zu Informationen.

Die Ladezeit (Pagespeed) Deiner Webseite ist zudem ein relevanter Ranking Faktor und auch für Deine Seitenbesucher entscheidend. Lädt Deine Seite zu langsam, springen Nutzer schnell ab. Ein Zeichen für Google, dass die Webseite weniger beliebt ist. Bleiben Seitenbesucher auf Deiner Seite, vermittelt das der Suchmaschine die Relevanz der Webseite. Tipps und Tricks, wie Du den Pagespeed Deiner Webseite optimierst, haben wir Dir hier zusammengestellt.

Die Suchmaschine erkennt, wie lang der Nutzer in einem Bereich auf Deiner Seite verweilt, scrollt und interagiert. All dies wirkt sich positiv auf Dein Ranking aus.

Auch das Design Deiner Webseite trägt zur Verweildauer bei. Eine ansprechende und intuitive Seite mit professionellen Bildern und Design-Elementen lädt Nutzer eher dazu ein, sich umzuschauen. Darüber hinaus sollte Deine Webseite für mobile Geräte wie Smartphone und Tablet optimiert sein. Ein Responsives Webdesign stellt die optimale Darstellung auf allen Endgeräten sicher. Zudem nutzt Google die mobile Version von Webseiten als Basis der Bewertung – sie ist also entscheidend für das Ranking Deiner Seite.

2. Biete einzigartige und interessante Inhalte

Der Content Deiner Seite ist sowohl für die Suchmaschine als auch den User wichtig. Biete einen einzigartigen Mehrwert und Content, den Deine Zielgruppe interessiert. Verwende Auflistungen, Zitate, Bild und Text im Wechsel, Infografiken und Videos, um Deine Inhalte anschaulich zu präsentieren und leicht verdaubar zu gestalten. Nutze Unterüberschriften und Fettmarkierungen, an denen sich der User lang hangeln kann. Vermeide lange Sätze und Textabschnitte, die sich keiner durchlesen wird.

Auflistungen und Unterüberschriften nutzt Google auch um die Suchanfrage direkt in der Google Antwortbox über den organischen Suchergebnissen – also Platz 0, vorne an der Spitze – zu beantworten. Die Box wird auch Featured Snippet genannt. Hast Du diese Position für Dich bzw. Dein Unternehmen ergattert, wirst Du präsent in der Google-Suche und damit direkt im Blickfeld potenzieller Kunden angezeigt. Tipps wie Du vorne an der Spitze landest, findest Du in unserem Blogbeitrag zu Featured Snippets.

3. Nutze Keywords für Deine Texte

Finde realistische Suchbegriffe (Keywords), die Deine Zielgruppe bei der Google-Suche eingibt und zu Deinem Unternehmen, Deinen Produkten oder Dienstleistungen passen. Dazu musst Du Dich zunächst mit der Suchintention Deiner potenziellen Kunden befassen: Was suchen sie und was erwarten sie? Begib Dich in die Keyword Recherche. Es gibt viele kostenlose Tools, die Dir dabei zur Verfügung stehen.

Lege die Keywords fest, bei denen Deine Webseite wirklich eine Chance auf ein gutes Ranking hat. Es hilft, sich auf Nischen-Keywords zu konzentrieren. Bei sehr allgemein gehaltenen Schlüsselwörtern ist der Wettbewerb meist zu hoch. Du grenzt die Keywords ein, indem Du zum Beispiel Deinen Standort einbeziehst („Kosmetikstudio Köln“) oder Suchphrasen bildest („Kosmetikstudio Faltenbehandlung Köln“).

Hast Du sinnvolle und relevante Keywords für Dein Unternehmen gefunden, optimiere die Texte Deiner Webseite. Verwende die Keywords vorwiegend in Überschriften und bringe sie in einzelnen Abschnitten unter. Füge sie auch in den Metadaten (Titel, Beschreibung) Deiner Seiten hinzu. Das sind die Textschnipsel, die in den Suchergebnissen bei Google angezeigt werden. Titel und Beschreibung werden im Code Deiner Webseite hinterlegt.

Achte bei der Suchmaschinenoptimierung darauf, Keyword-Stuffing zu vermeiden und die Keywords nicht zu oft zu verwenden. Das gefällt Google nämlich nicht ;-)

4. Achte auf Deinen Ruf

Dein Image ist wichtig – offline und online. Bewertungen und Erfahrungsberichte entscheiden, ob der Kunde sich bei Dir meldet. Erstelle daher einen Google My Business Branchenbucheintrag, bei dem bestehende Kunden Dein Unternehmen bewerten können. Vor allem für lokale Unternehmen ist das von großer Bedeutung und weckt Vertrauen. Auch andere Online Branchenbücher, wie zum Beispiel Yelp, stützen Deine Online Reputation und geben Suchmaschinen ein positives Signal.

Es kann immer mal vorkommen, dass man negative Bewertungen erhält. Kein Grund zur Aufregung: Antworte darauf mit Bedacht, Höflichkeit und Feingefühl. Dies zeigt potenziellen Kunden, dass Dir Kundenmeinungen wichtig sind.

5. Optimiere regelmäßig

Google liebt frischen Content. Daher heißt es bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht: „Einmal machen und gut ist“. Du solltest immer wieder Dein Ranking und die Kennzahlen Deiner Webseite (Verweildauer, Absprungrate, Pagespeed usw.) prüfen und Optimierungsmaßnahmen ableiten. Aktualisiere Deinen Content und Deine Inhalte regelmäßig, denn auch der Wettbewerb schläft nicht. Analysiere, welche weiteren Keywords für Deine Zielgruppe relevant sind und bringe sie in Deinen Texten unter.

Google Updates werden ständig ausgerollt, halte also Ohren und Augen offen. Damit das Ranking Deiner Webseite nicht leidet, solltest Du schnell reagieren und Deine Seite technisch und inhaltlich aktuell halten.

Mit SEA geht’s schneller

Schnelle Erfolge erzielst Du meist mit Google Ads (SEA). Diese werden über den organischen Suchergebnissen angezeigt. Google Ads können eine sehr gute Ergänzung zur Suchmaschinenoptimierung sein. Da Google Werbeanzeigen anhand festgelegter Keywords ausgespielt werden, kannst Du Deine vorherige SEO Keyword Recherche optimal für die Planung Deiner Ads Kampagnen nutzen.

Die Keywords definierst Du im Google Ads Manager. Hier kannst Du zudem die lokale Ausrichtung und den Zeitraum Deiner Werbeanzeigen festlegen. Auch das Budget bestimmst Du flexibel und zahlst lediglich, wenn Nutzer tatsächlich auf Deine Google Ads klicken (Cost-per-click).

Wie kommt man bei Google nach oben? – Zusammenfassung

Auch wenn Du alle Tipps befolgst, gibt es keine Garantie auf ein Top-Ranking auf der ersten Seite oder gar Platz 1 der Suchergebnisse. SEO erhöht allerdings Deine Chancen, zu bestimmten Keywords gut gefunden zu werden.

SEO umfasst viele Faktoren: Neben Design, Benutzerfreundlichkeit, Keywords und Content Optimierungen benötigst Du viel Ausdauer und Geduld. Denn es ist ein Prozess. Rankings sind nicht beständig und können sich jederzeit durch verändertes Suchverhalten der Nutzer oder Google Updates ändern. Schaffe also eine gute SEO-Basis, auf der Du aufbauen kannst und optimiere den Content (Inhalt) Deiner Webseite regelmäßig. Prüfe, ob Deine Webseite den Google Ranking-Kriterien entspricht und leite Optimierungsmaßnahmen ab.

Stärke ebenfalls Dein Online Image und animiere Kunden dazu, Dein Unternehmen zu bewerten – das hilft nicht nur der Suchmaschine, sondern auch Nutzern dabei, Dein Unternehmen besser einzuschätzen.

SEO für Webseiten kann frustrierend sein, muss es aber nicht. Gerne helfen wir Dir bei der Optimierung Deines Rankings und beantworten Deine Fragen.

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Karishma Kumar

Karishma Kumar

Contentkünstlerin und digital native - stets in der digitalen Welt unterwegs und durstig nach aufregenden Trends

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