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Mit einer neuen Einstellung möchte Google es den Nutzern erleichtern, unangebrachte Suchvorschläge zu melden

Google testet ein neues Feature, das es den Nutzern leichter machen soll, unangemessene, beleidigende und gesetzeswidrige Suchvorschläge direkt zu löschen.

 

 

 

Das neue Google Feature – die Hintergründe

Der Begriff Fake-News hat aktuell eine große Mediendebatte ausgelöst. Aber nicht nur Falschmeldungen im Internet sind ein Thema. Google kam zuletzt häufiger in die Kritik für die Anzeigen in den automatischen Suchanfragen. Diese werden automatisch durch einen Algorithmus errechnet. Dem Nutzer werden zu seinem Suchbegriff dabei Erweiterungen vorgeschlagen, die am häufigsten von anderen Nutzern gesucht wurden. In der Regel handelt es sich dabei um eine besonders nutzerfreundliche Funktion. Die Suche kann schneller und zielgerichteter erfolgen. Auf diese Weise können aber auch falsche, gesetzeswidrige oder rassistische Vorschläge in den Google Algorithmus aufgenommen werden.

In Deutschland kam es beispielsweise zu einer Klage von Bettina Wulff gegen Google. Die Frau von Ex-Bundespräsident Wulff hatte geklagt, weil ergänzend zu ihrem Namen die Begriffe „Escort“ und „Rotlicht“ vorgeschlagen wurden. Google wurde aber auch vorgeworfen, die Vorschläge zugunsten von Hillary Clinton beeinflusst zu haben.

Was hat Google bisher gegen unangebrachte Suchvorschläge unternommen?

Bislang war es Nutzern nur möglich, falsche oder beleidigende Suchvorschläge in einer Mail an das Support Center zu schicken. Für die Nutzer ist dieses Verfahren aber eher umständlich und die Meldungen können auch nicht schnell verarbeitet werden. Google selbst hat immer angegeben, dass es sich um eine automatische Berechnung aufgrund der Häufigkeit der Suchvorschläge handelt, die nicht im Zusammenhang mit Einstellungen des Unternehmens liegen.

Was ist neu?

Das neue Feature soll es ermöglichen, beleidigende Suchvorschläge durch einen einfachen Klick zu melden. Dazu wird es ein Button gleich unterhalb der Suchvorschläge geben. In der englischen Version ist dieser aktuell mit „Report offensive query“ dargestellt. Searchengineland.com berichtet von einer bestätigten Quelle bei Google, die angibt, dass das neue Feature sich aktuell in einer Testphase befindet. Bei erfolgreichem Test könnte die Ergänzung weltweit zur Verfügung stehen. Die Meldungen sollen auch in den Google Algorithmus integriert werden und so die automatischen Suchvorschläge kontinuierlich weiter verbessern. Ob auf diese Weise ein Beitrag geleistet werden kann, falsche und beleidigende Meldungen einzuschränken, wird die Zukunft zeigen. Das Problem anzugehen, kann aber sicher als Schritt in die richtige Richtung gesehen werden.

Immer auf dem neuesten Stand – der Blog der Media Company. Lest hier auch alles zur Googles letzten Algorithmuserweiterung für mobile Webseiten oder informiert euch über den neuen Amazon Shop der Zukunft. Ihr wollt eine Alternative zu Google nutzen? Dann haben wir für euch die Infos zu Bing und DuckDuckGo.

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Sandra Pries

Unsere Texterin und Wortakrobatin ist täglich unterwegs im World Wide Web und hält Sie auf dem Laufenden über die neuesten Meldungen und Trends.


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