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Facebook Marketing – diese 8 Schritte bringen Dich zum Erfolg

Facebook

Ob Instagram, Snapchat oder Pinterest: Social Media Marketing ist heutzutage wichtig für jedes Unternehmen, das Erfolg haben will. Mit über einer Milliarde aktiver Nutzer pro Tag ist Facebook als größtes soziales Netzwerk nicht wegzudenken. Wie Du selbst effektives Marketing auf Facebook betreibst und die Plattform Dein Unternehmen erfolgreich machen kann, erfährst Du hier.

Vorteile von Facebook Marketing

Auf Deiner Facebook-Seite hast Du die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu verlinken. Wenn diese gut bei den Nutzern ankommen – also geteilt und geklickt werden – wirkt sich das positiv auf Deinen Google-Rankingfaktor aus.

Außerdem baust Du Sympathie bei Deinen Fans auf. Durch Aktionen oder Angebote, die Du auf Facebook verkünden kannst, werden nicht nur Deine Interessenten auf Dich aufmerksam, sondern auch Deine Bestandskunden gebunden. Mit einem geringen Kostenaufwand hast Du bei Facebook die Chance, Dein Marketing auszubauen: Du kannst eine breite Masse erreichen, Neukunden gewinnen und mehr über Deine Zielgruppe herausfinden: Welche Interessen haben sie noch? Welche Produkte oder Dienstleistungen kommen besonders gut an? Zeichnet sich ein Trend ab, auf den ich reagieren kann? Auf diese Erkenntnisse solltest Du Wert legen, um effektiv darauf reagieren zu können.

Doch wie solltest Du eine Facebookpräsenz am besten aufbauen, damit sie Dein Marketing am besten unterstützt? Ein paar Beiträge liken, teilen und kommentieren und ab und zu mal selbst auf Facebook posten – dann wird Dein Unternehmen auf Facebook schon bekannt, oder? Leider nicht! Was auf den ersten Blick als Selbstläufer erscheint – schließlich ist ja mittlerweile fast jeder auf Facebook unterwegs – ist dann am Ende doch nicht so einfach. Wer effektives Facebook Marketing betreiben will, muss sich schon ein bisschen mehr ins Zeug legen. Doch wenn Du unsere Schritte und Tipps befolgst, kannst Du für Dein Unternehmen auf Facebook mit nachhaltigem Erfolg rechnen.

Dann legen wir mal los:

Schritt 1: Planung ist alles!

Bevor Du eine Facebook-Seite für Dein Unternehmen anlegst, solltest Du Dir überlegen, wer diese betreuen und wie viel Zeit dafür aufgewendet werden sollte.

Überlege Dir auch, welche Inhalte Du auf Deiner Facebook-Seite posten und welche Themen Du behandeln willst. Eine Seite ohne Inhalt verfehlt ihr Ziel oder bewirkt sogar genau das Gegenteil: Deine Fans denken, Du bist nicht mehr aktiv und können sich nicht mit Deinem Unternehmen und Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung identifizieren. Auch sollten Dir Deine Inhalte für Facebook nach ein paar Wochen oder Monaten nicht ausgehen: eine kontinuierliche Planung ist also Voraussetzung für den Erfolg einer Facebookpräsenz, die Dich im Marketing unterstützt.

Schritt 2: Lege eine Facebook Unternehmensseite an

Du weißt, über welche Themen Du bei Facebook posten willst und wer sich um die Seite kümmert? Perfekt, dann kannst Du Deine Facebook Unternehmensseite nun anlegen.

Hier muss Dir bewusst sein, dass auch die Facebook-Seite Dein Unternehmen widerspiegelt. Um es schnell zu identifizieren, sollte die Seite den Namen Deines Unternehmens tragen. Das Wichtigste ist, dass er schnell von den Nutzern gefunden und zugeordnet werden kann. Unter „Info“ kannst Du genaueres dazu angeben, was Dein Unternehmen macht.

Als nächstes musst Du ein Profil- und Titelbild für Facebook festlegen – wähle hier Motive, die Dein Unternehmen eindeutig repräsentieren. Als Profilfoto eignet sich hier wahrscheinlich Dein Firmenlogo am besten. Das Facebook-Titelbild kann zum Beispiel Produkte Deines Unternehmens zeigen – auch sind hier natürlich andere Motive denkbar, wie ein Bild Deines Geländes oder einer Marketingkampagne. Überlege, was gut zu Deinem Business und Marketingzielen passt und Deine Fans auf Facebook ansprechen könnte.

Am Anfang der Seite hast Du die Möglichkeit, einen „Call to Action“-Button einzufügen – also eine Handlung die Nutzer vornehmen sollen, wenn sie Deine Facebook-Seite besuchen. Das kann zum Beispiel einen Anruf oder das Aufgeben einer Bestellung bedeuten.

Damit Deine Kunden Dich über Facebook kontaktieren können, solltest Du Messaging aktivieren. Über diese Funktion gibst Du den Nutzern auf Facebook die Möglichkeit, sich bei Fragen oder Feedback ganz einfach durch Textnachrichten an Dich zu wenden.

Während Du diese Einstellungen vornimmst, solltest Du die Facebook-Seite vorerst unveröffentlicht lassen. Sobald sie fertig ist, kannst Du das in den Einstellungen ändern. Ist sie öffentlich, kannst Du mit dem Posten auf Facebook beginnen.

Mache Deine Unternehmensseite bekannt

Damit Deine Facebook-Seite schnell an Bekanntheit gewinnt, kannst Du bestehende Kunden zum Beispiel per E-Mail darauf aufmerksam machen. Alternativ kannst Du sowohl Deine Facebook-Seite als natürlich auch Deine anderen Präsenzen auf Social Media Plattformen in Deine E-Mail Signatur einfügen.

Je mehr Leute Deine Facebook-Seite besuchen und ihr folgen, desto schneller erreicht das auch andere Interessenten. Erstellst Du eine Seite neu, macht Dir Facebook Vorschläge, wem Deine Seite gefallen und potentieller Kunde sein könnte.

Tipp: Gibst Du den Standort Deines Unternehmens bei Facebook an, können Kunden Dich schneller finden, wenn sie gerade unterwegs sind.

Schritt 3: Guter Content zum richtigen Zeitpunkt

Deine Fans sollen mit dem Inhalt, den Du auf Deiner Facebook-Seite postest, motiviert werden, auf ihn zu reagieren – sei es mit Likes, Kommentaren oder dass er weiter geteilt und somit Deine Reichweite erhöht wird.

Lasse in Deine Facebook-Beiträge eine persönliche Note einfließen. Deine Fans sollen sich emotional an Dein Unternehmen und Dein Produkt oder Deine Dienstleistung binden und damit identifizieren können.

Wenn möglich, binde verschiedene Arten von Medien in Deinen Facebook-Posts ein: Verwende Bilder oder auch Videos, um Deinem Facebook-Auftritt mehr Abwechslung zu geben – so wirkst Du innovativ. Bei Bildern solltest Du auf die Abmessungen achten, damit sie im Newsfeed Deiner Nutzer korrekt angezeigt werden. Folgendes Bild gibt Dir einen Überblick:

Facebook Bildgrößen
Facebook Bildgrößen

Quelle: Seo-Triebwerk

Ist Dein Unternehmen eher regional tätig ist es ratsam, auch Facebook-Beiträge zu teilen, die in Deiner Region relevant sind. So erreichst Du eher Deine potentiellen Kunden.

Bist Du mit Deinem Unternehmen auch auf Twitter oder Instagram vertreten und Beiträge kommen dort gut an, kann es sein, dass diese auch auf Facebook beliebt sind. Mit der Zeit lernst Du, welche Posts auf Facebook gut ankommen – also viele Likes oder Kommentare erhalten – und kannst Deinen Content dementsprechend darauf ausrichten.

Die Posts an sich sollten ca. 20 Wörter nicht überschreiten. Gerade mobile Nutzer bevorzugen auf Facebook kurze Informationen, die übersichtlich gestaltet sind. Du solltest nicht jeden Tag wahllose Beiträge posten – je nach Branche sind zwei bis drei Posts pro Woche passend. Aber auch hier lernst Du mit der Zeit, wie und in welchen Abständen Du Deine Beiträge auf Facebook gestalten solltest.

Je nach Zielgruppe musst Du Dir auch überlegen, zu welchem Zeitpunkt Du auf Facebook posten möchtest. Sprichst Du eher Hausfrauen an, solltest Du morgens posten. Ist Deine Zielgruppe berufstätig, solltest Du den Abend abpassen. Dein Post ist zwar jederzeit auf Deiner Facebook-Seite zu sehen, verschwindet jedoch zum falschen Zeitpunkt schnell in der Timeline Deiner User und erzielt somit vielleicht nicht die gewünschte Reichweite.

Erster Anhaltspunkt: Studien zufolge liegt der beste Zeitpunkt des Postens auf Facebook allgemein Donnerstag und Freitag zwischen 13 und 15 Uhr. Das ist jedoch sehr grob und wahrscheinlich nicht zu 100% in Deiner Branche gegeben. Um den perfekten Zeitpunkt zu ermitteln, stellt Facebook Statistik- und Analysetools bereit, mit dessen Hilfe Du erkennen kannst, wann welche Posts den meisten Traffic generiert haben. Hast Du herausgefunden, wann die optimalen Zeiten für einen Beitrag sind, kannst Du Dein zukünftiges Handeln danach ausrichten.

Der richtige Zeitpunkt für einen Facebook-Post richtet sich also nach Deiner Zielgruppe.

Daher:

Schritt 4: Lerne Deine Zielgruppe kennen

Damit Deine Botschaft auf Facebook eine hohe Reichweite erzielen kann, musst Du Deine Zielgruppe kennen. Denn nur bei ihr hast Du die Chance, dass Deine Facebook-Beiträge auch den gewünschten Effekt erzielen und Dich voll im Marketing unterstützen können.

Du musst herausfinden, wann Deine Zielgruppe auf Facebook am aktivsten ist, um Deine Posts danach auszurichten. Mit den Audience Insights (Zielgruppenstatistiken) bietet Facebook Dir hier ein praktisches Tool, mit dem Du Deine Zielgruppe identifizieren kannst. Hier erhältst Du umfassende Informationen wie Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Standort, Bildungsstand, Sprache und Kaufaktivität.

Nur wenn Du Deine Zielgruppe kennst und Deine Beiträge danach ausrichtest, kann Dein Unternehmen auf Facebook bekannter und erfolgreicher werden.

Schritt 5: Sei erreichbar

Du kannst mit Facebook Marketing nicht nur Dein Bekanntheitsgrad steigern, Du gibst Deinen Interessenten und potentiellen Kunden auch eine weitere Möglichkeit – neben Telefon und E-Mail – Dich zu kontaktieren.

Eine hohe Erreichbarkeit ist für Deine Kunden ein weiterer Service, der für mehr Kundenzufriedenheit sorgt. Nutze den Facebook Messenger: Jeden Monat werden dort 2 Milliarden Nachrichten zwischen Personen und Unternehmen ausgetauscht. Facebook-Umfragen zufolge würden 53% der Personen wahrscheinlicher bei einem Unternehmen einkaufen, mit dem sie direkt schreiben können. 56% Prozent gaben sogar an, lieber eine Nachricht zu schreiben, als mit dem Kundendienst zu telefonieren. Hier steckt viel Potenzial, das Du nutzen solltest!

Schritt 6: Kommuniziere mit Deinen Fans

Nicht nur über den Messenger, auch über Kommentare hast Du bei Facebook die Möglichkeit, mit Deinen Fans in Kontakt zu treten.

Du kannst Dir hier nicht nur Feedback einholen und damit Deine Strategie besser ausrichten, sondern auch unkompliziert mit Deinen Fans kommunizieren. Hier kannst Du zum Beispiel die Möglichkeit nutzen, innerhalb Deiner Beiträge – also einer offenen Kommunikation – Fragen zu stellen. So fühlen sich Deine Fans angesprochen, bauen eine Bindung zu Deinem Unternehmen und Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung auf und sorgen für Interaktion auf Deiner Facebook-Seite, indem sie mit in den Kommentaren darauf antworten. So erhöht sich nebenbei ebenfalls Deine Reichweite.

Natürlich kann es passieren, dass auf Deiner Facebook-Seite öffentlich negative Kritik geäußert wird. Diese solltest Du nicht ignorieren oder löschen, sondern aktiv darauf reagieren und versuchen, das Problem zu beheben. So zeigst Du Deinen Fans, dass Du Dich Problemen auch auf Facebook schnell und zuverlässig stellst und eine hohe Kundenzufriedenheit sicherstellen willst.

Schritt 7: Werbung schalten mit Facebook Ads

Der Facebook Algorithmus priorisiert in Deiner Timeline Beiträge, von denen er denkt, dass sie Dir gefallen, weil Du sie vielleicht in der Vergangenheit bereits angeklickt hast. Aus diesem Grund bekommen Nutzer nicht alle Deine Beiträge organisch zu sehen. Um hier die Reichweite zu erhöhen, eignen sich die Facebook Ads hervorragend. Dabei handelt es sich um bezahlte Werbung, die noch mehr User online erreicht – auch, wenn sie Deiner Seite nicht folgen.

Um eine Werbeanzeige zu erstellen, wählst Du zuerst den Kampagnentyp aus. Hier definierst Du das Ziel Deiner Kampagne und kannst dabei zwischen verschiedenen Optionen wählen: Du kannst Deine Seite bewerben oder hervorheben, User auf Deine Seite leiten, Conversions steigern, mehr Installationen oder Interaktionen in Deiner App generieren, für mehr Teilnehmer Deiner Veranstaltung sorgen, mehr Videoaufrufe erhalten oder Menschen dazu bringen, Dein Angebot in Anspruch zu nehmen.

Kampagnenziel
Kampagnenziel

Im Anschluss wählst Du die Zielgruppe aus, die die Werbung auf Facebook erreichen soll. Facebook bietet Dir hier eine große Auswahl an Targeting Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel Geschlecht, Alter oder Bildungsstand definieren und Deine Zielgruppe so einzugrenzen. Während Du die Einstellungen vornimmst, zeigt Facebook Dir die maximale Reichweite an. Je weiter Du eingrenzt, desto kleiner wird diese natürlich – stellt aber auch gleichzeitig sicher, dass Du tatsächlich die richtigen Personen erreichst. Denn Facebook spielt Deine Werbung dann nur den Personen aus, die Deiner Auswahl und so Deiner Zielgruppe entsprechen.

Anschließend legst Du das Budget Deiner Kampagne fest. Du entscheidest Dich zwischen Budget pro Tag oder pro Kampagne und definierst ein Start- und Enddatum der Werbeanzeige. Facebook rechnet entweder pro Klick oder pro View der Werbeanzeige ab – hier empfiehlt es sich meistens auf Klickbasis (CPC – Cost per Click) abzurechnen. Zahlen kannst Du per Kreditkarte oder PayPal.

Darüber wählst Du, in welchen Zeiträumen die Werbung auf Facebook angezeigt werden soll – zum Beispiel den ganzen Tag oder auch nur zu bestimmten Uhrzeiten – und sollte sich mit den aktiven Facebook-Zeiten Deiner Zielgruppe decken.

Zum Abschluss kannst Du Deine Werbeanzeige noch mit einem Bild anschaulicher gestalten und die Texte anpassen. Optional hast Du die Möglichkeit, einen Call-to-Action Button einzufügen, der Deine User direkt zu einer Handlung leiten soll.

Bevor die Anzeige online geschaltet wird, zeigt Dir Facebook nochmals alle Einstellungen, die Du abschließend überprüfen solltest.

Schritt 8: Kennzahlen auswerten und reagieren

Woher weißt Du, wann Deine Facebook-Seite gut funktioniert – also Dein Marketing unterstützt und Dein Unternehmen bekannter macht? Nehmen wir mal an, hunderte Fans folgen Dir bei Facebook. Das ist natürlich erfreulich – jedoch bringt Dir das nichts, wenn diese Deine Beiträge nicht liken oder kommentieren.

Es wird also deutlich, dass Du Dir auch andere Kennzahlen – auch KPI (Key Performance Indicator) – genauer anschauen solltest, um Deinen Erfolg bestimmen zu können. Diese kannst Du in den Facebook Seitenstatistiken einsehen oder mit dem Business Manager verfolgen.

Schau Dir ein paar Beispiele an:

Eine wichtige Kennzahl stellt die Interaktionsrate dar. Wie schon soeben erwähnt, ist Deine Facebook-Seite nur effektiv, wenn Fans mit Likes oder Kommentaren dort interagieren.

Sie erhöhen damit die Reichweite Deiner Facebook-Seite. Auch dabei handelt es sich um ein KPI, denn nur so können Deine Beiträge auch von Nutzern gesehen werden, die Dir noch nicht folgen und somit zu potenziellen Fans oder sogar Kunden werden können.

Seitenstatistik
Seitenstatistik

Ohne wertvolle Informationen ist es schwierig, sinnvolle Maßnahmen für Deine Facebookpräsenz einzuleiten. Liegen Dir jedoch diese Kennzahlen vor, kannst Du Dein Facebook Marketing anpassen, indem Du Deine Strategie optimierst.

Vergleiche die Kennzahlen in regelmäßigen Abständen – nur so wirst Du langfristig Erfolg haben.

Wusstest Du, dass Du auch mit uns Kontakt über Facebook aufnehmen kannst? Wir helfen Dir und Deinem Unternehmen gern dabei, langfristig auf Facebook und anderen Social Media Plattformen erfolgreich zu sein – sprich uns an! Das Team der Media Company freut sich auf Dich.


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Jana Rödiger

Ob zuhause in der Wörter-Welt oder unterwegs im World Wide Web: Ständig auf der Suche nach neuen Trends und Entwicklungen, um nichts zu verpassen.

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