Unser Blog: Einfach verständlich

Verwirrte Frau mit FragezeichenBenutzerfreundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Webseite und eines Online-Shops. Wenn ein Benutzer eine Seite wieder verlässt, weil sie ihm zu kompliziert ist, macht der Betreiber keinen Umsatz – selbst, wenn das Webdesign noch so schön ist.  Hier sind sogar  die ersten 5 Sekunden ausschlaggebend. So lange braucht ein Benutzer, um zu entscheiden, ob er eine Webseite verlässt oder nicht. Trifft er auf veraltete Inhalte oder eine überfrachtete Startseite, klickt er sich innerhalb kürzester Zeit zur Konkurrenz. Was also macht eine benutzerfreundliche Seite aus?

1. Die Navigation ist von größter Wichtigkeit. Das Navigationsmenü sollte sich immer an der gleichen Stelle befinden und die gleiche Struktur haben – egal, auf welcher Seite oder Unterseite man sich befindet. Der Navigations-Aufbau sollte möglichst logisch gehalten werden und präzise Begriffe benutzen.

2. Das Design sollte einheitlich und übersichtlich sein: Der Benutzer muss in 5 Sekunden verstehen, worum es geht. Eine farbpsychologisch sinnvolle und harmonische Farbauswahl sollte selbstverständlich sein. Auch die Auswahl der richtigen Bilder spielt eine große Rolle. Flash-Elemente und Slide-Shows sollten nur sparsam verwendet werden. Ein gut sichtbares Logo und eine Kontaktmöglichkeit oben rechts haben sich für Unternehmenswebseiten bewährt.

3. Die Schrift sollte leicht lesbar sein. Schriftart, Kontrast und Schriftgröße sind wichtig, da die Sehstärke der Nutzer und die Qualität der Monitore sehr unterschiedlich sein können. Auch der Text selbst sollte übersichtlich struktiert sein. Wer im Internet unterwegs ist, möchte schnell und unkompliziert an Informationen kommen: Eine leicht verständliche Sprache ohne unnötige Fachbegriffe und Bandwurmsätze sorgt für Zufriedenheit bei allen Benutzern.

4. Eine effektive Suche ist gerade für Online-Shops unverzichtbar. Ein Kunde, der nicht stöbern, sondern schnell bestellen will, muss auf dem kürzesten Weg zum Ziel gebracht werden. Diese muss leicht zu finden sein und möglichst alle Inhalte der Seite durchsuchen.

5. Die Ladezeit einer Webseite sollte möglichst gering gehalten werden.

6. Wichtig ist auch die Kompatibilität der Seite mit verschiedenen Browsern und Endgeräten. Die Darstellung sollte in allen gängigen Browsern zu mindestens 97% identisch sein. Eine funktionierende mobile Version der eigenen Seite sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden.

7. Die Inhalte sollten aktuell gehalten werden. Veraltete Informationen wirken äußerst unprofessionell und schaffen kein Vertrauen.

Wer auf eine benutzerfreundliche Webseite achtet, tut sehr viel dafür, seine Umsätze zu steigern. Es lohnt sich, immer mal wieder fremde Personen auf die eigene Seite schauen zu lassen und nachzufragen, welche Fragen offen oder  welche Informationen im Gedächtnis geblieben sind. Denn selbst der beste Webdesigner oder Unternehmer tendiert hin und wieder zur Betriebsblindheit oder ist in eine Design-Idee so verliebt, dass er sie nicht verwerfen will. Aber man sollte immer im Kopf behalten: Auch bei der Unternehmenswebseite muss der Kunde im Mittelpunkt stehen.


Thumbnail Image: You look confused and you dont know what to do von Alex Bellink via CC BY 2.0

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Annette Bornfeld


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