Wie schreibt man einen guten Webtext? – 8 nützliche Tipps für Deinen Content

Wie schreibt man einen guten Webtext? – 8 nützliche Tipps für Deinen Content

Schreibblock mit zerknüllten Blättern daneben. Zur Veranschaulichung des Blogbeitrags wie man einen guten Webtext schreibt.
Wir geben Tipps für das Verfassen eines guten Webtextes.

Dir liegt ein Thema am Herzen, das Du auf Deiner Website besprechen oder vorstellen möchtest? Deinen Text sollen viele Menschen lesen, teilen oder sogar diskutieren? Bei Texten im Internet ist nicht nur der Inhalt entscheidend, sondern auch der Aufbau und das Layout. Mit unseren 8 Tipps verraten wir Dir, wie Du einen guten Webtext erstellst und was Deinen Artikel lesenswert macht.

Übersicht

Webtexte und ihre Besonderheit

Homepagetexte können verschiedene Zwecke erfüllen. Sie sollen beispielsweise informieren oder unterhalten. Doch ganz gleich wofür Du einen Webtext schreibst, Dein Content will wahrgenommen und bis zum Schluss gelesen werden. Im Internet steht man jedoch vor dem Problem, dass Texte im Schnitt nur zu 60% gelesen werden. Der Text auf einer Homepage ist nicht wie ein gutes Buch, das von Ups und Downs lebt. Ein guter Webtext muss so strukturiert sein, dass der Leser oder die Leserin vom ersten bis zum letzten Wort interessiert bleibt.

Wie schreibt man also gute Webtexte?

1. Content, der begeistert

Ein Webtext sollte stets durchdacht sein. Dies betrifft sowohl die Struktur und das Layout des Textes als auch das Thema und den Inhalt. Bevor Du einen Text schreibst und online veröffentlichst, stelle Dir die Frage: Wollen meine Follower diesen Text wirklich lesen? Sei dir also bereits vor dem Schreiben im Klaren darüber, ob das Thema relevant für Deine Leser ist und wie man es am besten verpacken kann. Wenn der Inhalt nicht interessiert, bringt auch ein toll geschriebener Text nichts.

Bei der Konzeption eines Webtextes darf auch die Zielgruppe und das Medium nicht außer Acht gelassen werden. Der Inhalt für einen Blog über Filme sollte beispielsweise anders dargestellt werden als ein informativer Produkttext. Die Ausarbeitung des Themas richtet sich stets nach der Zielgruppe und dem Nutzen, den die Leser aus Deinem Text ziehen können. Der Inhalt Deines Textes, sollte für Deine Zielgruppe relevant und interessant formuliert sein. Schreibe Deinen Text so, dass Du begeisterst und zum Weiterlesen animierst. Willst Du über etwas aufklären und informieren, halte die Formulierungen möglichst einfach. Auch bei komplexen Themen kommt man mit simplen Erläuterungen weiter. Im Internet suchen die meisten schließlich nach Antworten und wollen nicht mit noch mehr Fragen zurückgelassen werden. Der Stil und das Vokabular, das Du nutzen solltest, richtet sich aber natürlich auch am Thema und Deiner Zielgruppe.

2. Mit Layout punkten

Guter Inhalt macht einen guten Webtext allein noch nicht aus. Je nach Thema variiert das Layout und der Aufbau eines guten Homepagetextes. Die Faustregel von Einleitung, Hauptteil und Schluss sollte wie bei jeder Textart eingehalten werden. Dadurch führst Du Deinen Leser bereits durch den Text. Hierfür sind Zwischenüberschriften und Absätze besonders wichtig. Denn ein Webtext ist immer noch kein Roman, in dem man stundenlang lesen kann.

3. Die richtige Überschrift finden

Ob ein Text im Internet gelesen wird, hängt zum großen Teil von der Aussagekraft der Überschrift ab. Der Titel und die Zwischenüberschriften müssen daher packend formuliert sein und das (weitere) Leseinteresse wecken. Hilfreich sind hierfür beispielsweise Fragen, deren Antwort sich im kommenden Textabschnitt verbirgt. Wird diese Erwartung nicht erfüllt, wird der Leser auch den Rest Deines Textes höchst wahrscheinlich nicht mehr lesen.

Zahlen und Listen sind ebenfalls beliebt. Der Leser im Internet neigt dazu, einen Text zunächst nur zu scannen statt ihn eingehend zu lesen. Listen oder Überschriften, die dem Leser direkt den persönlichen Nutzen des Textabschnitts verraten, sind ebenso hilfreich wie sogenannte „Power-Worte“. Zu diesen gehören beispielsweise „tatsächlich“, „sofort“ oder „nützlich“. Welche für Dein Thema relevant sind, muss individuell entschieden werden. Zu viele dieser Worte solltest Du allerdings nicht benutzen, um den Clickbait-Charakter zu vermeiden.

4. Die richtige Länge eines Webtextes

Mit der Länge eines Webtextes ist es so wie mit Überschriften: es gibt nicht die eine Lösung! Wie lang Dein Text wird, hängt beispielsweise auch vom Inhalt ab. Gibt es viel zu sagen? Dann wird der Text eben etwas länger. Wichtig ist, dass der Text auch bei über 1000 oder 2000 Worten gut strukturiert bleibt und das Thema auf den Punkt gebracht wird.

Wie lang ein Webtext am Ende dann aber wird, ist individuell verschieden. Du musst selbst entscheiden, ob Du alles gesagt hast, was Du sagen wolltest. Durch Vollständigkeit und Präzision erreichst Du mehr als durch ellenlange Texte, die keinen Mehrwert bieten. Die Länge eines Textes im Internet hängt auch von der SEO ab und wie Du mit Deinem Thema ranken möchtest.

5. Auf Satzstruktur achten

Deine Sätze sollten präzise auf den Punkt bringen, was gesagt werden soll. Hierbei solltest Du grammatikalisch und orthographisch Abwechslung in den Text bringen. Kurze und prägnante Hauptsätze sollten sich mit etwas längeren Sätzen abwechseln. Aber Vorsicht bei Schachtelsätzen! Ein Webtext ist kein Sachbuch oder Roman. Verschachtelte Sätze bringen Website-Besucher schneller dazu, die Seite wieder zu verlassen. Daher gilt für die Satzstruktur: in der Kürze liegt die Würze!

6. Sprache sicher einsetzen

Zur Form eines Webtextes gehört selbstverständlich auch die Sprache an sich. Fehlerfreie Texte wirken seriöser als sprachlich inkorrekte. Häufige Wortwiederholungen solltest Du vermeiden, damit der Text nicht redundant oder langweilig wird. Ob Du jedoch einen fachlichen oder eher umgangssprachlichen Stil wählst, hängt von Deiner Homepage, Deinem Thema und Deiner Zielgruppe ab.

7. Den Text auflockern

Zum Layout eines Textes gehören nicht nur Zwischenüberschriften und Absätze. Ein Webtext wird häufiger gelesen, wenn er mit Bildern, Links oder Hervorhebungen aufgelockert wird. Hier spielt auch das „Scannen“ eines Textes wieder eine Rolle. Das Auge orientiert sich automatisch an fett geschriebenen Worten, farbigen Links oder passenden Fotos und weckt damit das Interesse des Lesers. Wichtig ist, dass die Bilder ebenfalls anständig auf der Website eingefügt werden. Hierzu gehört beispielsweise die Vergabe von Meta- und Alt-Tags. Warum das wichtig ist und wie das funktioniert, kannst Du in unserem Blogbeitrag „Alt Tag & Title Tag von Bildern – So verbesserst Du Dein Ranking“ nachlesen.

8. Google liest mit

Wenn Du mit Deinem Text viele Leser erreichen möchtest, spielen Suchmaschinen wie Google ebenfalls eine große Rolle. Damit Dein Text gefunden und gelesen wird, gibt es ein paar Tipps und Tricks, einen Text zu optimieren. Hierzu gehört beispielsweise die richtige Platzierung der Keywords. Diese sollten für Google unter anderem an folgenden Stellen auftauchen:

  • in Überschriften
  • an Anfängen von Abschnitten
  • in der Meta-Beschreibung

Weitere Tipps für suchmaschinenoptimiertes Schreiben und Deinen Content bei Google findest Du in unserem Blog in der Kategorie „Suchmaschinenoptimierung“.

Einen guten Webtext schreiben – Fazit

Ein interessanter Homepagetext hängt von vielen Faktoren ab. Für einen guten Webtext gibt es kein „Rezept“, das man nachkochen kann. Das Texten fürs Web ist sehr komplex und beinahe schon eine Wissenschaft für sich. Mit unseren Tipps und einem Händchen für Sprache kannst Du aber bereits einen Mehrwert für Dich und Deine Leser schaffen.

Hast Du noch Fragen Rund um das Thema Webtexte oder möchtest Deinen Homepagetext schreiben lassen? Dann melde Dich gerne bei uns oder hinterlasse uns einen Kommentar.

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Janina Raeder

Janina Raeder

Als digitaler Nomade überall im Web zu Hause mit einem Blick für guten Content.

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