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Schueler im ChefsesselDiese Woche hatten wir die Schülerin Melina zu Gast bei uns in der Media Company. Melina nahm an dem Projekt „Schüler im Chefsessel“ des BJU (Bundesverband Junger Unternehmer) teil und so begleitete sie für einen Tag unseren Geschäftsführer Thomas Engels bei seinen Aufgaben. Sie lernte die Media Company aus unserem Chefsessel heraus kennen, erhielt aber im Laufe des Tages natürlich auch Einblicke in den Vertrieb und die einzelnen Bereiche der Kreativabteilung.

Der erste Eindruck
Melina war besonders von unserer Atmosphäre im Team begeistert: „So habe ich mir das gar nicht vorgestellt, aber ich bin positiv überrascht!“ Auch die weitgehend offene Gestaltung der Räume gefällt Melina, denn beispielsweise die Tür zum Büro des Chefs steht die meiste Zeit offen. „Die Nähe zwischen dem Team und dem Chef mag ich. Er hat zwar sein eigenes Büro, was die nötige Distanz schafft und die Autorität gewährleistet, aber weil die Tür offen steht, ist die Nähe für Gespräche da.“
Die 17-jährige möchte nach dem Abitur International Marketing oder Management studieren. Auf alle Fälle etwas, was ihre Interessen Wirtschaft und Finanzen beinhaltet.

Parallelen
Logo_Schueler_im_Chefsessel_RGBSo erging es damals auch Thomas Engels. Aus einer Kaufmannsfamilie stammend, wurde ihm die Affinität zu Zahlen in die Wiege gelegt. Dabei war es nicht das vorherrschende Ziel, sich selbstständig zu machen. Spaß daran, Verantwortung zu übernehmen und die Bereitschaft auch einmal ins kalte Wasser zu springen und etwas Neues zu wagen, führten letztendlich zu der Entscheidung. Nach dem BWL-Studium und der Arbeit in der Logistik übernimmt Thomas Engels erstmals eine Führungsposition im Webdepartment einer großen Internetagentur. Dort sammelt er Erfahrung und findet schnell heraus, was er in seinem eigenen Unternehmen anders machen würde. Der Grundstein der Webweisend Media Company war gelegt.

Melina kann sich schon jetzt sehr gut vorstellen, sich später einmal selbstständig zu machen und ihr eigenes Unternehmen zu leiten, wenn sie Erfahrung gesammelt und ihr Studium abgeschlossen hat.

„Private Erfahrungen, wie zum Beispiel Reisen unternommen zu haben, sind sehr wichtig für die berufliche Laufbahn und werden häufig unterschätzt!“, so Thomas Engels. „Gerade wer sich traut, ins Ausland zu gehen und dort für eine gewisse Zeit auf eigenen Füßen zu stehen, zeigt doch damit seine Fähigkeit, sich auf unbekannte Situationen, Kulturen und Menschen einlassen zu können.“

Das Projekt kommt auf beiden Seiten gut an!
Als Mitglied der Familienunternehmer hat Thomas Engels schon von dem Projekt „Schüler im Chefsessel“ gehört und war begeistert. „Unser Land braucht Jungunternehmer, deren Unternehmen langfristig am Markt Bestand haben! Aber viele wagen diesen Schritt nicht. Wir wollen mit der Teilnahme unseren Teil dazu beitragen, einem jungen Menschen zu zeigen, was ein mittelständisches Unternehmen leistet. Das ist unsere Chance, Mut zu machen und den nachfolgenden Generationen einen Einblick zu gewähren. Einen Tag mit so vielen Informationen wie möglich zu füllen ist eine Herausforderung, aber es hat uns viel Freude bereitet. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“

Aber ist das an einem einzigen Tag nicht zu viel Input für einen Schüler? „Eindeutig nein.“, findet Melina. Sie schätzt gerade, dass sie einen guten Überblick über alle Bereiche erhält, ohne an ein wochen- oder gar monatelanges Praktikum gebunden zu sein. Denn ohne zu wissen, worauf man sich einlässt, kann sich das schnell als Fehlentscheidung entpuppen.

Nun kann sie auf diesen Tag aufbauen, der ihr viel gebracht hat. „Ich habe nicht damit gerechnet, so viel zu erfahren!“, freut sich Melina. Für ihre berufliche Zukunft hat der Tag bei uns in der Media Company sie in ihrem Vorhaben sogar noch bestätigt. Thomas Engels sieht Melinas Zukunft sehr positiv. „Schon an diesem einen Tag hat Melina an unseren Meetings aktiv teilgenommen und für Problemsituationen schnell eigene Lösungen miteingebracht.“

Eigentlich ist sie aber eher durch einen Zufall zu uns gekommen, denn die Frist für die Bewerbungen war schon abgelaufen. Doch durch den Ausfall eines Mitschülers ist Melina nachgerutscht und wurde genau für den Betrieb ausgesucht, den sie sich gewünscht hat.

Auch wir freuen uns über diesen glücklichen Zufall und sind uns sicher, dass Melina einen guten und erfolgreichen Weg gehen wird!

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Natascha Flottmann


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