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Die besten Aprilscherze im Internet

Person riecht an einer Blume

April, April! Aprilscherze sind in vielen europäischen Ländern beliebt. Auch im Internet hat sich der jahrhundertealte Brauch durchgesetzt. Wir haben die lustigsten Beispiele dieses Jahres zusammengetragen.

Google hat mit Abstand den besten Online-Aprilscherz verbrochen: Der Suchmaschinengigant veröffentlichte gestern eine Meldung, in der ein neuer Dienst namens Google Nose angekündigt wurde, der auch Gerüche über das Internet zugänglich machen soll. Der Kamerawagen, der die Bilder für Google Maps und Street View aufnimmt, hätte auch Gerüche verzeichnet. So sei eine Datenbank von über 15 Millionen Gerüchen entstanden. Man müsse nur an seinem Bildschirm riechen und schon könne man Suchbegriffe wie “nasser Hund” ganz neu erleben. Ein passendes Video erklärt den Service genau, weswegen sicher viele Menschen auf den Scherz hereingefallen sind und an ihren Bildschirmen gerochen haben.

Darüber hinaus zeigte der Konzern ein neues Feature von Google-Maps: Die Schatzkartenansicht. Man habe die Karte auf dem Meeresgrund gefunden und die Nutzer wurden dazu aufgerufen zu helfen, die Rätsel der Karte zu lösen. Sogar Street-View wurde mit einbezogen.

Auch Youtube hat viele Benutzer für einige Sekunden geschockt: In einem Video verbreitete der Anbieter die Nachricht, dass sein Dienst als Videoplattform eingestellt werde. Die vergangenen 8 Jahre seien eigentlich nur ein groß angelegter Video-Wettbewerb gewesen, um das beste Internet-Video aller Zeiten zu finden. Die Auswertung werde nun 10 Jahre dauern und 2023 würde der Dienst dann wieder an den Start gehen. Youtube hat sich richtig Mühe für den Scherz gemacht: Zwölf Stunden lang (!) wurden live die ersten Nominierten verlesen.

Eine wahrhaft fantastische Aprilscherz-Idee hatte der Anbieter Hotel Scan: Hier wurden Hotels in fiktiven Orten wie Avalon, Camelot, Atlantis oder Hobbingen angeboten – geordnet nach der Durchschnittstemperatur.

Der Kurznachrichtendienst Twitter verkündete, von nun an nur noch Nachrichten ohne Vokale zu veröffentlichen. So könne man Platz sparen und mehr schreiben. Wer trotzdem Vokale benutzen möchte, muss leider zahlen.

Diese kreativen Beispiele zeigen, wie man am 1. April nicht nur für einige Lacher bei Benutzern, sondern auch für viele neue Backlinks sorgt. Es lohnt sich also, auch mal die humorige Seite eines Marketing-Konzepts zu bedenken. Wie wurden Sie in den April geschickt? Wir freuen uns über Ideen und Kommentare.


Thumbnail Image: Smell von Dennis Wong via CC BY 2.0


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Annette Bornfeld

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