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WolkenSoftware aus der Steckdose – Alle reden von der Cloud. Was es mit der Wolke auf sich hat und welche Möglichkeiten sich Ihnen auftun, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

Cloud-Computing – was ist das? Eine neue Bedrohung? Schwebt etwa eine virtuelle Gewitterwolke über uns? Keine Angst! Cloud-Computing ist eine höchst effektive und effiziente Form der Datenverarbeitung. Mit ihr ist es möglich zu jeder Zeit und von jedem Ort seine Daten abzurufen. Das Prinzip dahinter: Teile der Hardware und Software vom eigenen Rechner werden auf externe Server „umgelagert“ und befinden sich, bildlich gesprochen, in einer virtuellen „Datenwolke“. Über ein Netzwerk, das Internet, werden diese Daten dann für den Nutzer zur Verfügung gestellt.

Beinahe jeder hat mittlerweile einen Computer zu Hause oder in der Firma stehen. Hardware, Software und jegliche Daten befinden sich auf dem eigenen Rechner und werden von jedem Benutzer selbst gepflegt und aktualisiert. Mit anderen Worten: Jeder Benutzer ist für seine EDV-Infrastruktur selbst zuständig. Mit dem Cloud-Computing fallen diese Aufgaben nun einem anderen zu – und zwar speziellen Server-Anbietern. Diese kümmern sich um das Betreiben von Hardware, wie Rechenzentren und Datenspeicher sowie die Software. Dabei müssen sich diese Server nicht zwangsläufig in Ihrer unmittelbaren Nähe befinden, sondern können in einiger Entfernung stehen. Mithilfe eines internetfähigen Gerätes können Sie dann, ganz bequem, auf diesen externen Server und somit Ihre Daten zugreifen.

Vorteile des Cloud-Computings

Durch den bereits genannten Service, Pflege und Aktualisierung der eigenen Hardware an Server-Dienstleister abzugeben, ergibt sich der Vorteil einer erheblichen Kostenersparnis. Zwar verlangt der Server-Anbieter eine gewisse Vergütung für seine Dienste, jedoch fallen für den Benutzer keine Kosten mehr für neue Hard- und Software an. Auch die erwähnte Möglichkeit, seine Daten und Anwendungen von jedem Ort aus abrufen zu können, ist ein deutlicher Pluspunkt für die Cloud.

Eine weitere Annehmlichkeit finden wir in der Anpassungsfähigkeit der „Datenwolke“. Wenn sich nämlich viele User zur selben Zeit auf ein und derselben Webseite befinden, kann der Server alle seine Ressourcen ausschöpfen, ohne das es zu einem Zusammenbruch kommt. Das wiederum bedeutet im Umkehrschluss, dass der Server bei einem geringeren Besucheraufkommen seine Rechnerleistung reduzieren kann. Außerdem spielt die Sicherheit eine sehr große Rolle. Server-Anbieter investieren sehr viel Aufmerksamkeit und Genauigkeit in die Datensicherheit und aktualisieren ständig die Systeme.

Wenn man bedenkt, wie (un-)sorgfältig man selbst manchmal beim Thema „Update“ bzw. „Aktualisierung“ ist, erweist sich die Möglichkeit, diese Dinge an andere abgeben zu können, doch als recht bequem und verlockend.


Thumbnail Image: Clouds von theaucitron via CC BY-SA 2.0
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Theresa Schulte


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