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Dreiblättriger KleeSoziale Netzwerke in die Marketing-Strategie eines Unternehmens miteinzubeziehen, ist nicht länger nur die Kür, sondern Pflicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM).

Demnach setzen 90 Prozent der Social Media Nutzer in der ITK-Branche die Technologie für das Marketing ein und 85 Prozent für Public Relations. 58 Prozent nutzen Social Media im Personalwesen, 36 Prozent im Vertrieb und 25 Prozent im Kundenservice. Bereits 17 Prozent setzen soziale Medien in der Produktentwicklung ein.

Dies führt auch zu einem Wandel der Kommunikationskultur:  „Das Teilen von Informationen wird selbstverständlich, Herrschaftswissen wird aufgelöst,“ sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Die Folge: Teams erzielen bessere Arbeitsergebnisse, Mitarbeiter beteiligen sich intensiver an Entscheidungsprozessen und die Innovationskraft der Unternehmen erhöht sich. Damit tragen Social Media bedeutend zum allgemeinen Geschäftserfolg bei.

Dennoch weist Kempf darauf hin, dass die breite Einführung von Social-Media-Aktivität häufig auch organisatorische Probleme mit sich bringe. Nicht nur PR und Marketing seien betroffen, sondern alle Abteilungen eines Unternehmens. Interne Abläufe und das Management müssen angepasst werden, damit erfolgreich bei Facebook & Co. kommuniziert werden kann. „Es zeichnet sich ab, dass sich mit der Verbreitung sozialer Medien die Anforderungen an das Management ändern“, sagt Kempf. „Eine offene Kommunikationskultur verlangt nach Beteiligung, Integration und Feedback durch die Führungskräfte.“ Aber dann sei der Weg frei für eine moderne und vor allem erfolgreiche Unternehmenskultur.


Thumbnail Image: Clover Macro von rfduck via CC BY-ND 2.0

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Annette Bornfeld


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