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Gründe, von Google abgestraft zu werden

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Dass Suchmaschinen eine äußerst effektive Marketing-Plattform sind, wurde von vielen früh erkannt.

Wenn eine Webseite leicht gefunden wird und in den oberen Rängen erscheint, wird sie auch von vielen Benutzern besucht, was zu entsprechend hohen Umsätzen führen kann. Diese Tatsache hat leider eine große Anzahl reiner Werbeseiten ohne irgendeinen Nutzen für den Besucher, sogenannte Spam-Seiten, hervorgebracht.

Google vs. Spam-Webseiten

Deswegen hat Google klare Regeln dafür, wie Webseitenbetreiber ihre Seite optimieren dürfen. Wer sich nicht an die Richtlinien hält wird abgestraft, indem sogenannte Penalties (zu dt.: Bestrafungen) erteilt werden. Dadurch hält Google unerwünschte Seiten aus seinen Suchergebnissen fern.

Es gibt algorithmische Bestrafungen, die durch Anpassungen des Suchalgorithmus erfolgen. Dadurch werden aber häufig nicht alle anvisierten Seiten getroffen. Deswegen setzt Google auch manuelle Überprüfungen ein. Das heißt die Seiten werden tatsächlich händisch von Google Mitarbeitern geprüft. Zusätzlich können Besucher einen Spam Report abliefern und so überoptimierte und unnütze Seiten melden.

 Wie sehen Bestrafungen konkret aus?

Was bedeutet es nun für eine Webseite, wenn Sie eine Bestrafung erhält? Die Webseite wird entweder in den Suchergebnissen zurückgestuft, meistens um 30 oder 50 Treffer. Dadurch verliert ein Unternehmen bedeutend an Besucherzahlen und somit an Umsatz. Oder aber die Seite wird komplett aus dem Index ausgeschlossen und ist dann nicht mehr über Google auffindbar.

Was sind Gründe für eine Bestrafung?

Gründe, um von Google abgestraft zu werden, gibt es mehrere. Die meisten Verstöße betreffen den Linkaufbau, also die sogenannte Offpage-Optimierung einer Webseite. Dort erweisen sich folgende Praktiken als heikel:

  • Links kaufen
  • Spamlinks
  • Versteckte Links
  • Viele Links zu fremdsprachigen Seiten
  • Ein zu schnelles Linkwachstum

Bezüglich der Onpage-Optimierung wird abgestraft:

  • Übermäßige Verwendung von Keywords
  • Versteckter Text
  • Schlechte Qualität der Texte
  • Themenirrelevante Texte
  • Kopierte Inhalte

In der Regel werden Bestrafungen innerhalb von drei Monaten wieder aufgehoben, dennoch sollte man als Webseitenbetreiber von Anfang an auf nachhaltige Suchmaschinenoptimierung und natürlichen Linkaufbau setzen.


Thumbnail Image: Justitia als Schutzmantelmadonna von dierk schaefer via CC BY 2.0

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Annette Bornfeld

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