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7 No-goes für Ihre Website

Ampel

Sie haben bereits eine Website? Dann finden Sie hier vielleicht ein paar Tipps, wie Sie sie noch optimieren können.

Oder Sie spielen mit der Idee sich eine eigene Webpräsenz aufzubauen? Dann haben wir hier wichtige Informationen für Sie, was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten.

 

Gästebuch? – No!

Vielleicht kennen Sie die Gästebücher, die oft in Ferienwohnungen oder Appartements liegen und blättern auch gerne mal drin herum und schauen, was andere Besucher vor Ihnen reingeschrieben haben. Oder haben vielleicht selbst schon einmal einen Kommentar hinterlassen? In einem „privaten“ Rahmen sind solche Gästebücher eine nette Sache und können dem Vermieter ein wertvolles Feedback geben. Im Internet sollten Gästebücher jedoch vermieden werden. Während reale Gästebücher immer nur von dem jeweiligen Feriengast benutzt und angeschaut werden können, stehen die virtuellen Gästebücher jedermann zur Verfügung. So kann es auch vorkommen, dass es Einige nicht gut mit Ihnen meinen und schlechte Dinge über Sie darin verbreiten. Diese Kommentare zu löschen ist nicht nur zeitraubend, sondern kann auch einiges an Nerven kosten.

Startseitenmusik? – No!

Stellen Sie sich einmal vor, die Boxen Ihres Computers sind auf volle Lautstärke eingestellt, da sich die Lieblingsmusik natürlich nur so richtig gut hören lässt. Nichtsahnend surfen Sie nun durch das Internet und klicken auf eine interessante Website – und plötzlich „Boom“ – dröhnt eine überaus penetrante Musik in Ihr Ohr. Schnell suchen Sie das Weite und klicken auf den „Zurück“-Button und werden sich so schnell bestimmt nicht mehr auf diese Seite verirren. So etwas möchten Sie bei Ihrer Website doch sicher nicht, oder?

Lustige Animationen? – No!

Hat Ihnen auch schon einmal ein lachendes Smiley von einer Website zugewunken? Lachende, winkende, Sonnenbrille tragende Smileys und jegliche Formen von Cliparts mögen für Einige vielleicht süß und sympathisch rüber kommen – auf einer Website wirken Sie jedoch eher unprofessionell, kindlich und ein wenig antiquiert. Überzeugen Sie Ihre Besucher lieber mit klasse Bildern und geben Sie Ihre Emotionen durch einen tollen Webtext wieder.

Laufende Schrift? – No!

Hetzen Sie gerne? Dann dürfen Sie diesen Tipp gerne überspringen. Für alle anderen gilt: vermeiden Sie bitte laufende Schrift auf Ihrer Website. Denn für die Besucher kann es sehr nervend sein, wenn sich die Schrift auf der Seite bewegt. Es wirkt unruhig und verwirrend. Sie wollen doch sicher auch nicht wie auf einem Laufband dem Text hinterher rennen?! Dasselbe gilt auch für blinkende Schrift. Sie lenkt zu stark den Fokus von wirklich Wichtigem ab und tut oft auch noch in den Augen weh. Sie lieben die Schriftart Comic Sans? Dann dürfen Sie die natürlich gerne privat benutzen – nur auf Ihrer Website hat sie nichts zu suchen. Es sei denn, Ihre Website soll besonders Kinder ansprechen, dann dürfen Sie sie gerne verwenden.

Zentrierter Text? – No!

Sie wollen bei Google und Co. gefunden werden? Dann brauchen Sie gute Texte. Doch auch die Textgestaltung sollte wohl überlegt sein. Denn selbst wenn Sie bei den Suchmaschinen ganz weit oben ranken, heißt das noch lange nicht, dass die Besucher auch auf Ihrer Seite bleiben. Texte im Internet zu lesen ist generell schwieriger als auf dem Papier. Erschweren Sie Ihren Besuchern das Lesen deshalb nicht noch zusätzlich, indem Sie zentrierten Text verwenden. Denn bei längeren Passagen ist zentrierter Text einfach nur unleserlich, da es schwer fällt die nächste Zeile zu finden.

Neonfarbiger Hintergrund? – No!

Sie wollen Ihre Website mit einem knalligen Gelb hinterlegen? Lassen Sie lieber die Finger davon. Denn Ihre Besucher sollen doch hingucken und nicht vor lauter Schmerzen im Auge wegschauen und schnell wieder auf „Zurück“ klicken. Gestalten Sie Ihre Website also farblich dezent. Zu viel Buntes blendet und wirkt überladen und ungeordnet. Außerdem erweckt es den Eindruck, dass Sie von irgendetwas ablenken wollen. Blender werden auch im wahren Leben nicht wirklich ernst genommen.

Flash-Intros? – No!

Sie möchten mit Ihrer Seite möglichst viele User erreichen? Dann verzichten Sie auf Flash-Intros. Denn für Suchmaschinen bieten sie keine ideale Quelle und können darüber hinaus auch noch die Ladezeit Ihrer Website verlangsamen. Im Übrigen beachten Besucher Flash-Intros meist gar nicht und klicken schnell weiter, da sie mit ihrer Suche gerne zum Ziel kommen möchten. Manche User können den interaktiven Inhalt des Flash-Intros auch gar nicht anschauen, da sie den Flashplayer nicht in ihren Browser eingebunden haben und erst noch installieren müssten. Verzichten Sie also, wenn es geht, auf Flash-Intros.


Thumbnail Image: A couple of red traffic lights against a blue sky von Horia Varlan via CC BY 2.0

 


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Theresa Schulte

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